Wochenrückblick Wetter – 2026 KW 20

Wochenrückblick Wetter – 2026 KW 20

Wetterrückblick Deutschland: Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen

Das vergangene Wochenende hielt für viele Regionen Deutschlands eine Wetterachterbahn bereit. Von frühsommerlichen Temperaturen bis hin zu kräftigen Regenschauern war nahezu alles geboten. Die folgenden Ausführungen fassen die Witterungsentwicklung vom 7. bis zum 13. Mai 2026 in ausgewählten Städten zusammen und ordnen diese in den Kontext der klimatologischen Normalwerte ein.

Temperaturextreme

Das vergangene Wochenende begann vielerorts überdurchschnittlich mild und steuerte am Samstag, den 10. Mai, seinen witterungsbedingten Höhepunkt an. In Berlin wurden an diesem Tag 20,8°C als Höchsttemperatur gemessen, was einen deutlichen Ausreißer nach oben darstellte. München verzeichnete sogar 22,9°C, ebenfalls am Samstag, und präsentierte sich damit deutlich wärmer als üblich für diese Jahreszeit. Auch Hamburg erreichte mit 18,5°C am Samstag angenehme Temperaturen.

Im Gegensatz dazu brachten der Sonntag und der Montag einen spürbaren Temperaturabfall mit sich. Besonders deutlich wurde dies in München, wo die Höchsttemperaturen am Sonntag auf 16,6°C und am Montag auf nur noch 9,6°C fielen. Die Minima zeigten ebenfalls bemerkenswerte Schwankungen. Während in Berlin die Nachttemperaturen meist im einstelligen Bereich blieben (z.B. 5,8°C am 12. Mai), sank die Temperatur in München in der Nacht zum Montag auf bemerkenswerte 3,7°C. Dies deutet auf eine deutliche Abkühlung nach Durchzug von Wetterfronten hin.

Niederschlag

Nach einer überwiegend trockenen Phase zu Beginn des Beobachtungszeitraums brachten das Wochenende und der Wochenbeginn ergiebige Niederschläge, die regional unterschiedlich stark ausfielen.

  • Berlin verzeichnete am Sonntag, den 11. Mai, eine Niederschlagssumme von 1,5 mm, gefolgt von einem deutlich feuchteren Montag mit 8,0 mm. Am Mittwoch klangen die Regenfälle mit 2,3 mm langsam ab.
  • Die Niederschlagsbilanz für München zeigte sich deutlich dramatischer. Nach zunächst geringen Mengen brach am Samstag, dem 10. Mai, ein kräftiges Regengebiet herein und brachte 11,4 mm Niederschlag. Auch der Sonntag blieb mit 8,3 mm sehr nass. Am Montag registrierte die Messstation in München noch 4,6 mm Regen.
  • Hamburg erlebte ebenfalls deutlich feuchtere Tage. Ab dem Samstag, dem 10. Mai, waren die Niederschläge merklich spürbar. Am 11. Mai fielen 6,7 mm, am 12. Mai 4,2 mm und am 13. Mai noch 3,7 mm.

Vergleich mit dem Normalwert

Die Temperaturen im beobachteten Zeitraum lagen in vielen Regionen Deutschlands zumindest zeitweise über den klimatologischen Durchschnittswerten für Anfang Mai. Die Spitzenwerte am Samstag, insbesondere in München, deuteten auf eine frühsommerliche Witterungsphase hin. Der nachfolgende Kälteeinbruch, besonders in Süddeutschland, war jedoch ebenfalls bemerkenswert und zeigte, wie schnell sich die Wetterlage ändern kann.

Die Niederschlagsmengen waren, vor allem im Süden und Norden, deutlich überdurchschnittlich. Die starken Regenfälle, insbesondere in München und Hamburg am Wochenende, dürften die Bodenfeuchte deutlich erhöht haben und könnten regional auch zu Problemen geführt haben. Die für diese Jahreszeit typische Verteilung und Intensität von Niederschlägen wurde in diesen Regionen deutlich überschritten.

Ausblick

Die Wetterlage Deutschland zeigt sich oft dynamisch. Auch wenn die genauen Prognosen für die kommenden Tage über den Rahmen dieses Rückblicks hinausgehen, deuten die aktuellen Entwicklungen auf weiterhin wechselhaftes Wetter hin. Es ist zu erwarten, dass sich die Temperaturen wieder stabilisieren und die Regenmengen abnehmen werden. Dennoch bleibt es ratsam, die Wettervorhersagen aufmerksam zu verfolgen, um auf mögliche weitere Wetterextreme vorbereitet zu sein.